Ceuta und das Heerlager der Heiligen

Ceuta und das Heerlager der Heiligen

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Am 26. Juli 2018 haben rund 600 junge afrikanische Männer die spanische Grenzstation Ceuta überrannt. Sie setzten Brandsätze sowie Fäkalien-Bomben ein und schlugen mit Stöcken um sich. Guardia Civil und die spanische Grenzpolizei gaben schließlich den Weg frei, nachdem mehrere Dutzend Menschen verletzt worden waren. Frauen, Kinder oder ältere Männer waren nicht am erfolgreichen Sturm auf die europäische Aussengrenze beteiligt.

Dieses Ereignis ruft uns den französischen Erfolgsautor Jean Raspail in Erinnerung, dessen Bestseller „Das Heerlager der Heiligen“ bereits im Jahr 1973 eine düstere Vision vom bevorstehenden Untergang Frankreichs entwarf, dem der Untergang Europas folgen würde:

Schiffe aus der Dritten Welt landen an der französischen Küste, vollbesetzt von Männern jeden Alters mit ihren Frauen und Kindern. Sie erobern Frankreich vollkommen friedlich. Der Versuch des Militärs, sie aufzuhalten, scheitert. Viele der eingesetzten Soldaten desertieren bereits auf dem Weg in die Bereitstellung. Als schließlich 10.000 voll bewaffnete französische Elitekämpfer der zivilen Invasionsarmee direkt gegenüberstehen, weigern sie sich, auf die Unbewaffneten zu feuern. Sie werden gewaltfrei überrannt.

Frankreich gehört danach den Einwanderern. Die Franzosen ziehen sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Die Schweiz fällt. Deutschland und der Rest Europas folgen. Sie haben den moralischen Anforderungen des Millionenheers der Armen nichts entgegen zu setzen.

In Ceuta hat die Realität die Fiktion überholt. Die Soldaten scheuen nicht nur davor zurück, Mütter zu erschießen, die mit einem Kind auf dem Arm auf sie zukommen. Sie schießen auch nicht auf 20-jährige Männer, die mit einem Molotowcocktail in der Hand zum Angriff ansetzen. Sie haben kapituliert, noch bevor die Schlacht richtig begonnen hat.

Raspails Vision endet mit einer blutigen Eskalation. Er erzählt von bewaffneten Franzosen, die feuern auf Zuwanderer, die ihrerseits längst eine Miliz aufgestellt haben und schließlich nicht nur moralisch, sondern auch militärisch die Oberhand gewinnen.

Europa wird entweder anders werden, als es im Juli 2018 in Ceuta war. Oder es wird in 10 oder 20 Jahren überhaupt nicht mehr sein.

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