Zuletzt aktualisiert 24. Juli 2026
Nach dem Messerangriff auf den Studenten Marius Dick diskutiert Deutschland erneut über Messergewalt, Migration und ein wachsendes Unsicherheitsgefühl im öffentlichen Raum. Doch warum wird die Debatte über Täterherkunft und migrantische Gewaltkriminalität oft so emotional geführt? Darüber spricht der renommierte forensische Psychiater Frank Urbaniok bei KLARTEXT Deutschland.
Urbaniok analysiert Kriminalitätsstatistiken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und erklärt, warum bestimmte Migrantengruppen seiner Ansicht nach bei Gewalt- und Sexualdelikten deutlich überrepräsentiert sind. Besonders kritisch sieht er den gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema. Viele Menschen hätten das Gefühl, Probleme würden aus Angst vor Rassismusvorwürfen nicht offen benannt.
Sein zentraler Satz: „Fakten können nicht rassistisch sein.“ Die Debatte werde häufig ideologisch geführt, während sich das Sicherheitsgefühl vieler Bürger sichtbar verändert habe – etwa durch Messerangriffe, Gewalt im öffentlichen Raum oder wachsende Unsicherheit an Bahnhöfen und bei Großveranstaltungen.
Im Interview spricht Urbaniok außerdem über Migration, Abschiebungen und Integrationsprobleme. Sein Fazit: Wenn gesellschaftliche Konflikte und Sicherheitsprobleme nicht ehrlich diskutiert und gelöst würden, könnten davon am Ende wirklich radikale politische Strömungen profitieren.
