Jogi Löw fest in türkischer Hand?

Jogi Löw fest in türkischer Hand?

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Bundestrainer Joachim Löw will an den umstrittenen Nationalspielern Özil und Gündogan festhalten. Einige Sport-Fachjournalisten wundert das nicht. Denn ihnen sind bestimmte wirtschaftliche Bindungen des Trainers der deutschen Nationalmannschaft bekannt, die es nach ihrer Bewertung unwahrscheinlich erscheinen lassen, dass Löw von den Wahlkampfhelfern des türkischen Präsidenten Recep Erdogan abrückt.

Der Sportjournalist Gianni Costa schreibt heute im „Volksfreund“:

„Der Bundestrainer wird übrigens von der Beratungsagentur ‚Family & Football‘ in Kooperation mit der in Hannover ansässigen ARP Sportmarketing International GmbH betreut – zu den weiteren Klienten der Firma ‚Family & Football‘ zählen unter anderem auch die Nationalspieler Özil und Gündogan.“ (Quelle)

Die tatsächliche Bedeutung dieser Verbindung erschließt sich uns erst, wenn wir einen näheren Blick auf die Beziehung Löws zur ARP Sportmarketing International GmbH werfen. Die ist für den 58-Jährigen nicht irgendein Geschäftspartner. Ihr hat er vielmehr seine Karriere zu verdanken.

Harun Arslan, Inhaber und Begründer von ARP-Sportmarketing, ist seit mehr als 18 Jahren für Jogi Löw tätig und hat wesentlich mit dazu beigetragen, dass sein Klient auch Krisenzeiten im Amt des Bundestrainers gut überstanden hat. Siehe hier. Die beiden verbindet ein enges Vertrauensverhältnis. Für das „Handelsblatt“ war Arslan schon 2010 „der Türke, dem Jogi Löw die Karriere verdankt“.

Kein Wunder, dass der Sport-Fachmann Gianni Costa eine Verbindung zwischen dem Festhalten Löws an Özil sowie Gündogan auf der einen und den geschäftlichen Schnittmengen der drei bei „Family & Football“ bzw. ARP-Sportmarketing sieht. Siehe hier.

Ist Löw danach als Bundestrainer noch haltbar? Wir meinen: Nein.

Löw fehlt die erforderliche Bewegungsfreiheit bei der Zusammenstellung des deutschen Kaders. Seine wirtschaftlichen Abhängigkeiten werfen ein schlechtes Licht auf seine aktuellen Personalentscheidungen.

Wir fordern deshalb den DFB dazu auf, sich nicht nur von Özil und Gündogan, sondern auch von Joachim Löw zu trennen.

Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Foto: Joachim Löw, CC-Lizenz Эдгар Брещанов

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