Zuletzt aktualisiert 20. August 2026
Als der aus Ghana stammende Londoner Jason Arday im Alter von nur 41 Jahren am 14. August 2926 tot in seiner Wohnung gefunden wurde, hätte die Ursache seines frühen Ablebens alles Mögliche sein können: Mord oder Selbstmord, Krankheit oder Unfall. Jetzt wissen wir: Es war Selbstmord. Scotland Yard schließt offiziell alle anderen Möglichkeiten aus.
Nun heißt es, der smarte Arday sei Opfer einer rassistischen Hetzkampagne geworden. Die bekanntermaßen nicht immer zimperlich argumentierenden britischen Boulevardmedien seien einer Meute blutdurstiger Bittbulls gleich über den guten Menschen von Cambridge hergefallen.
Über Tote soll man ja nichts sagen, außer Gutes. Aber ein Hochstapler und Plagiator war er durchaus, der zeitweilige Cambridge-Professor Arday. Seine akademischen Würden waren etwa soviel wert wie die von Mario Voigt in Thüringen.
Trotzdem konnte er als Universitätsprofessor ebenso wenig offiziell versagen, wie Voigt und andere falsche Doktoren im deutschen Politikbetrieb systemintern untergehen können: Er wurde zur Projektionsfläche für den Wunsch nach einer schönen, bunten, funktionierenden multi-kulturellen Welt, in der Migranten jedes Lebensziel erreichen und alles werden können.
Der frühere britische Innenminister James Cleverly brachte es auf den Punkt mit seiner Äußerung: „Sie haben ihn auf einen Posten gehoben, für den er eindeutig nicht qualifiziert war, damit sie ein schwarzes Wunderkind zum Vorzeigen haben. Sie haben ihn zu ihrem Nutzen ins Schaufenster gestellt.“
Cleverlys Mutter stammt aus Sierra Leone. Er ist ein Konservativer mit grundsoliden Ansichten und einem ebensolchen Lebenslauf. Und er lehrt uns: Wir tun nicht gut daran, zu pauschalisieren – weder in die eine noch in die andere Richtung.
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