Zuletzt aktualisiert 10. August 2026
Das SPD-regierte Land Hamburg verschwendet seit 2023 Steuergelder für die Unterbringung von Asylbewerbern in einem geradezu obszönen Umfang. Offenbar kennt die finanzielle Gier dort keine Grenze, wo vermeintlich endlos finanzielle Mittel aus der Staatskasse zur Verfügung stehen. Der Steuerzahler hat das Nachsehen.
Die Einzelheiten zum Hamburger Asyl-Skandal ergeben sich aus der Antwort auf eine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Andreas Grutzeck (CDU), über die der „Focus“ unter Berufung auf einen Bericht der Nachrichtenagentur DPA Details öffentlich gemacht hat.
Im Jahr 2023 bezahlte demnach das Land Hamburg 7,9 Millionen Euro für den Erwerb eines der Mundsberg-Hochhäuser in Hamburg-Nord. Für 56 privatrechtlich vermietete Wohnungen in diesem Gebäude vereinnahmt die staatliche Gesellschaft Fördern & Wohnen seither monatlich im Durchschnitt 1.550 Euro. Weitere 77 Wohnungen in dem Gebäude, die dem Land Hamburg zur Einquartierung von Asylsuchenden dienen, schlugen dagegen im selben Zeitraum monatlich im Durchschnitt mit 8510 Euro zu Buche.
Der Preisunterschied – immerhin das fünfeinhalbfache für vergleichbare Mietobjekte – ist wirtschaftlich nicht zu begründen. Er resultiert offenbar aus dem Umstand, dass bei manchen Verantwortlichen im etablierten Politikbetrieb der Restverstand aussetzt, sobald es um Asylthemen geht.
Grutzeck stellt zur Antwort auf seine Anfrage ernüchtert fest: „Fakt ist, dass solche Fälle den Unmut in der Bevölkerung schüren und die Spaltung der Gesellschaft beschleunigen.“
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