Bartosz K. (27) und Zolmai K. (33) | Foto: Polizei Sachsen

Zuletzt aktualisiert 8. Juni 2026

Die sächsische Polizei hat im Zusammenhang mit der Explosion eines Wohnhauses in Görlitz am 18. Mai zwei Tatverdächtige festgenommen: den 27-jährigen Polen Bartosz K. und den 33-jährigen Afghanen Zolmai K. Beide sind als Metalldiebe polizeibekannt. Sie sollen am Tattag in dem Haus, in dem drei Menschen starben, eine Kupferleitung abgesägt haben, um das Material zu Geld zu machen. Durch diese Leitung floss Gas, dass danach unkontrolliert austrat und die Explosion auslöste. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Immer wieder gefährden Metalldiebstähle Menschenleben und führen zu schweren Unfällen, vor allem bei der Bahn. Jährlich werden mehrere zehntausend Tonnen Metall in Deutschland gestohlen. Die Schäden liegen regelmäßig im fünf- bis sechsstelligen Beriech, während die Täter für das erbeutete Metall oft nur einige hundert Euro vereinnahmen. Das Missverhältnis zwischen dem angerichteten Schaden auf der einen und dem geringen Ertrag auf der anderen Seite ist bei Metalldiebstählen besonders groß.

Der Dreifach-Mord von Görlitz macht ein weiteres Mal deutlich, wie hoch der Preis ist, den die Allgemeinheit für die Politik der offenen Grenzen zu bezahlen hat. Wer die Landesgrenzen nicht schützt, muss im Landesinneren jede Bahnstrecke, jedes Haus und jeden Friedhof bewachen, wenn er nicht skrupellos ausgenommen werden will – so, wie es derzeit in Deutschland zum Alltag wird.

Ein Kommentar zu „Haus-Explosion in Görlitz war Folge von Metalldiebstahl“

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