Zuletzt aktualisiert 17. Juli 2026
Jens Spahn und sein Mann haben gegen Bezahlung mit einer US-Amerikanerin per künstlicher Befruchtung ein Kind gezeugt, das nun als ihr Sprössling geboren und nach Deutschland geholt worden ist. Nun sind Stimmen in der CDU laut geworden, die deshalb den Rücktritt Spahns vom Amt des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordern.
Frauen gegen Jens Spahn
Marion Rosin von der Frauenunion in Thüringen verweist auf die deutsche Rechtslage, die Leihmutterschaften verbietet: „Wer dieses Verbot durch eine Auslandslösung umgeht, setzt sich über den Geist des deutschen Gesetzes hinweg.“
Hubert Hüppe, Vorsitzender der Seniorenunion, schlägt in dieselbe Kerbe: „Die Leihmutterschaft ist zu Recht in Deutschland verboten. Es ist nicht gut, wenn sich Politiker mit Macht und Geld darüber hinwegsetzen.“
Sogar Stefan Evers, der homosexuelle CDU-Spitzenkandidat für die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus, möchte sich nicht mit einem Bekenntnis zu Jens Spahn politisch belasten und bemerkt: „Für mich persönlich wäre es nicht der richtige Weg.“
Jens Spahn und die deutsche Rechtslage
Ausgerechnet Jens Spahn tut nicht gut daran, deutsche Gesetze auf die leichte Schulter zu nehmen. Gäbe es in Deutschland eine Amtsträgerhaftung für Bundesminister, dann müsste er für den Rest seines Lebens mitwirken daran, einen kleinen Teil jenes gewaltigen Coronamasken-Schuldenberges abzutragen, den der nachfolgenden Generation hinterlassen hat.
Dass er danach überhaupt nochmal ein politisches Amt bekleiden konnte, war der eigentliche Fehler. Den kann er jetzt korrigieren durch einen schnellen Rücktritt.

