Zuletzt aktualisiert 9. Juni 2026
Am Montag versammelten sich in Berlin mehrere tausend Menschen zu einer Demonstration des „Projekt M1llion“. Die Veranstalter hatten bundesweit zur Teilnahme aufgerufen und das Ziel ausgegeben, bis zu eine Million Bürgerinnen und Bürger in die Hauptstadt zu mobilisieren. Die Kundgebung fand rund um Reichstag, Kanzleramt und die Straße des 17. Juni statt.
Rücktritt der Bundesregierung gefordert
Im Mittelpunkt der Demonstration standen Forderungen nach einem grundlegenden politischen Kurswechsel in Deutschland. Die Teilnehmer verlangten unter anderem den Rücktritt der Bundesregierung, mehr direkte Demokratie, Änderungen in der Migrationspolitik sowie Reformen staatlicher Institutionen. Viele Demonstranten führten Deutschlandfahnen und Transparente mit entsprechenden politischen Botschaften mit sich.
Die Organisatoren hatten die Veranstaltung als überparteiliche Bürgerbewegung angekündigt und im Vorfeld intensiv für eine bundesweite Anreise geworben. Nach Angaben auf den offiziellen Kanälen des Projekts sollte die Demonstration ein sichtbares Signal gegen die aktuelle Politik setzen und den Beginn einer breiteren gesellschaftlichen Bewegung markieren.
Unterschiedliche Angaben zur Teilnehmerzahl
Über die tatsächliche Teilnehmerzahl gingen die Angaben jedoch deutlich auseinander. Während die Veranstalter auf eine sehr hohe Beteiligung gehofft hatten, berichtete die Berliner Polizei am Dienstag von etwa 4.000 Teilnehmern. Für die Veranstaltung waren ursprünglich bis zu 10.000 Personen angemeldet worden. Mehrere Hundert Polizeikräfte begleiteten die Demonstration und weitere zeitgleich stattfindende Versammlungen in der Hauptstadt.
Tatsächlich haben nach der Zählung von Beobachtern deutlich mehr als 4.000 Menschen an der Demo teilgenommen, die von den Massenmedien kaum beachtet wurde.
