Zuletzt aktualisiert 23. Juni 2026

Die Ausschreitungen in Belfast in der zweiten Juni-Woche haben ungeahnte Konsequenzen. Und zwar in Gestalt einer Zensurwelle, die sich europaweit gegen Veröffentlichungen über Ausländerkriminalität in den sozialen Netzwerken richtet. Die Operetten-Logik hinter den Sperrmaßnahmen ist altbekannt und leicht zu durchschauen: Ausländergewalt ruft Proteste auf den Plan. Proteste können zu Ausschreitungen führen. Also wird nicht die Ursache des Problems behoben und die Zuwanderungspolitik geändert, sondern denen das Maul gestopft, die deren Folgen beleuchten.

Dass nun wieder Facebook sowie TikTok Nutzer sperren und YouTube Kanäle entmonetarisiert, wundert niemanden mehr. Diese Projekte sind rein kommerziell und ihre globalen Chefetagen opportunistisch.

EU übt Druck auf X aus

Aber offenbar kann sich auch die Dubliner Europa-Zentrale von X dem Druck der EU-Instanzen nicht völlig entziehen, die dem Unternehmen erst im Dezember 2025 eine Strafzahlung in Höhe von 120 Millionen Euro aufgebrummt hatte. Das dürfte Elon Musk kaum begeistern, der selbst einen der X-Posts des britischen Aktivisten Tommy Robins mit einem Demoaufruf in Sachen Belfast geteilt und positiv kommentiert hatte. Damit brockte er sich den irreführenden Vorwurf des ZDF ein, er habe zur Gewalt aufgerufen.

Ähnliche Veröffentlichungen bei X ohne prominente Unterstützung aus Übersee gehen in diesen Tagen reihenweise offline, die Kanäle werden gesperrt. Ausländerkriminalität soll offenbar nicht nur bei Facebook, TikTok und YouTube zum Tabuthema werden, sondern auch bei X in Europa verborgen bleiben.

Kriminalitäts-Ticker wegzensiert

Seit dem 15. Juni betreibe ich einen Kriminalitäts-Ticker, der deutschsprachige Medienberichte über schwere Straftaten verlinkt, die mit der Zuwanderungspolitik im Zusammenhang stehen. Den habe ich vom ersten Tag an prominent oben auf meinem privaten Konto bei X fixiert unter: x.com/ManfredRouhs

Am Sonntag verschwand zuerst das Foto zu diesem Post. Und seit dem frühen Montag morgen ist mein Profil komplett offline. Dort heißt es jetzt: „Account gesperrt. X sperrt Accounts, die gegen die X Regeln verstoßen.“

Wann reagiert Elon Musk?

Dem liegt allerdings ein Irrtum zugrunde: Die Wahrheit verstößt nicht gegen die X Regeln. Ich darf durchaus bei X einen Pressespiegel zur Entwicklung der Ausländerkriminalität im deutschsprachigen Raum verlinken. Und nachdem heute eine Frist, die ich X-Europa für die Freigabe von x.com/ManfredRouhs gesetzt habe, fruchtlos verstrichen ist, werde ich Wege finden, um Elon Musk auf das Problem Aufmerksam zu machen, auf dass er den Dublinern die Eselsohren langziehen möge. Und gegen die offenbar ungerechtfertigte Sperre nehme ich gerichtliche Hilfe in Anspruch.

Bitte helfen Sie mir dabei! Elon Musk ist bei X über die Adresse x.com/elonmusk aktiv. Dort ergeben sich zahlreiche Gelegenheiten, diesen Artikel zu verlinken, um für die Sperre von x.com/ManfredRouhs so lange Aufmerksamkeit zu erzeugen, bis sie ausgehoben wird.

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