Im Schatten von Corona: „Allahu Akbar“ auch in Hannover

Im Schatten von Corona: „Allahu Akbar“ auch in Hannover

Nicht nur in Duisburg, auch in Hannover ruft jetzt der Muezzin einer örtlichen Moschee Freitags die Gläubigen zu einem Gebet, dass nur jeder für sich allein verrichten kann. Die islamischen Zentren selbst bleiben geschlossen. In Hannover sind es die Hardcore-Muslime von Milli Görus, die die Gunst der Stunde nutzen. Ihr Generalsekretär Bekir Altaş zeigt sich gegenüber dem Dhimmi-Staat Bundesrepublik Deutschland versöhnlich:

„Ich möchte den Behörden, die diese Aktionen ermöglicht haben, danken. Ich denke, dass es in den kommenden Tagen auch in anderen Städten öffentliche Gebetsrufe geben wird.“ (Quelle)

Auch sein Konkurrent Hülya Ceylan vom nordrhein-westfälischen Landesverband der staatlichen türkischen Religionsbehörde DITIB gibt sich konstruktiv:

„Wir sind in einem Ausnahmezustand. Muslime können nicht in die Moschee, wir können nicht gemeinsam beten. Wir möchten damit der muslimischen Gemeinschaft Moral, Stärke und Trost vermitteln.“

Jeder Krise kennt Gewinner und Verlierer. DITIB und Milli Görus werden gewiss aus der Corona-Krise gestärkt hervorgehen, denn welche Signalwirkung hätte es, wenn ihnen nach dem Ende des Ausnahmezustands das einmal erworbene Recht, vom Minarett aus in voller Laustärke den Gebetsappell an die Gläubigen richten zu dürfen, wieder streitig gemacht werden würde?

Die Hannoveraner Milli-Görus-Moschee liegt zentral unweit eines belebten Verkehrs- und Einkaufsknotenpunktes. Dort haben ab sofort auch die Dhimmis Gelegenheit, ihren Horizont zu erweitern und zu bestaunen und zu belauschen, wie sich Deutschland verändert.



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