EU buhlt um Migranten ohne Qualifikation

EU buhlt um Migranten ohne Qualifikation

Den Kampf um die klügsten Köpfe am internationalen Arbeitsmarkt haben Deutschland und Europa längst verloren. Wer als Naturwissenschaftler, Ingenieur oder Arzt etwas kann und eine Wirkungsstätte fern der Heimat sucht, sieht sich zunächst in den USA um. Dort ist der Nettoverdienst drastisch höher als in der alten Welt. Australien holt auf. Down under sind Einwanderer über 45 Jahren nicht mehr willkommen. Sie fallen zu schnell den Rentenkassen zur Last – wer will das schon? Die Australier rechnen gründlich nach, bevor sie eine Einreise zum dauernden Aufenthalt in ihr Land genehmigen. Wer nichts kann, was in Australien gefragt ist, der bleibt draußen.

Europa dagegen eröffnet einen ganz neuen Wettbewerb, bei dem es ohne Konkurrenz dasteht und zweifellos sehr „erfolgreich“ sein wird: Den Wettbewerb um unqualifizierte Zuwanderer, die dem Sozialsystem zur Last fallen. Was viele kluge Köpfe immer schon geahnt haben, spricht jetzt eine schwedische EU-Kommissarin offen aus: Die politische Führung der EU will ausdrücklich auch gering qualifizierte Menschen nach Europa locken.

Sie bilden eines neues, künstlich geschaffenes Prekariat, für das die politische Linke sorgen kann, der das klassische inländische Proletariat abhandengekommen ist. Diese Migranten werden auf Kosten des Steuerzahlers untergebracht, verpflegt, betreut und irgendwann mit dem Pass eines EU-Mitgliedsstaates bedacht. Warum nicht mit einem deutschen? Dann müssen sie jenen politischen Akteuren dankbar sein und sie unterstützen, die ihre Einreise ermöglicht haben – und von denen sie abhängig bleiben, weil viele von ihnen keine echte Chance haben, sich eine Erwerbsperspektive außerhalb der Sozialsysteme zu erarbeiten.

Ein zynisches, menschenverachtendes, selbstreferentielles System, das seine Antreiber entlarvt und auf eine langfristige Ausplünderung der wirtschaftlich leistungsfähigen Bevölkerungsteile setzt. Vorteilhaft nur für eine hauchdünne Schicht politischer Moralisierer, die Menschen aus fremden Kulturkreisen ausnutzen und für ihre leicht durchschaubaren eigenen Interessen instrumentalisieren.

Diese Zyniker des Machterhaltes sind die wirklichen Ausländerfeinde! Wann, endlich, nimmt sie der Wähler aus der Verantwortung?

Oben: Symboldbild zum Thema Migration, CC-Lizenz, Stefano Manca

 

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