Tragödie in Spanien: Wenn man nicht schwimmen kann …

Tragödie in Spanien: Wenn man nicht schwimmen kann …

Europa ist kein guter Ort für Nichtschwimmer. Denn hier sind Schwimmbäder auf Menschen ausgerichtet, die eben gerade schwimmen können. Das gilt nicht nur für öffentliche Einrichtungen, sondern auch für private Hotelpools wie beispielsweise demjenigen des Club La Costa World an der spanischen Costa del Sol, in dem am Heiligen Abend 2019 drei Menschen ertrunken sind.

Ursache war nicht etwa eine defekte Pumpe, wie zunächst vermutet wurde. Das nicht besonders große Schwimmbecken ist größtenteils etwas tiefer als zwei Meter. Hier geriet zunächst ein 9-jähriges Mädchen aus einer in London lebenden nigerianischen Familie in Not. Sie schrie verzweifelt um Hilfe. Ihr 16-jähriger Bruder sprang ins Becken und versuchte, sie herauszuziehen, was ihm aber mangels Boden unter den Füßen trotz etwa 1,90 Meter Körpergröße nicht gelang. Auch er war Nichtschwimmer.

Also sprang auch noch der Vater der Familie ins Becken, 52 Jahre alt und ebenfalls etwa 1,90 Meter groß. Die drei Nichtschwimmer klammerten sich aneinander, bis sie ertrunken waren. Ein „tragischer, von fehlenden Schwimmkenntnissen verursachter Unfall“, bilanziert die spanische Polizei die Tragödie. Eine technische Untersuchung ergab, dass an dem Pool „überhaupt keine Unregelmäßigkeiten“ feststellbar waren.

Die drei Toten sind britische Staatsbürger. Sie haben den Zusammenprall der afrikanischen mit der europäischen Kultur nicht überlebt.

Auch sie sind Opfer einer weltfremden multi-kulturellen Ideologie, die auf allen Seiten überall in Europa jeden Tag Menschenleben kostet. Opfer, die mit etwas mehr echter Menschlichkeit, die kulturelle Unterschiede akzeptiert statt sie zu leugnen, vermeidbar wären.

Schön wäre, wenn sich diese Erkenntnis in Europa im neuen Jahr durchsetzen würde.

Abbildung: Schlagzeile auf bild.de

 

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