Zuletzt aktualisiert 20. Januar 2026
Wer längere Zeit einen Computer oder Laptop mit Microsoft Windows verwendet, kommt um die kleine, intuitive, kostenfreie Hilfssoftware WinDirStat nicht herum. WinDirStat ist älter als 20 Jahre, aber leider in Vergessenheit geraten. Dem wollen wir abhelfen.
Sie kennen das: Auf Ihrer Festplatte sammeln sich immer mehr Dateien an. Manche sind wichtig, andere nicht oder nicht mehr. Irgendwann sind nur noch wenige dutzend GB frei. Sobald der freie Speicherplatz unter 20 Prozent sinkt, ist die Beeinträchtigung spürbar: Ihr Gerät wird immer langsamer. Jetzt muss gelöscht oder ausgelagert werden. Die Sucherei nach entbehrlichen Dateien beginnt …
Oder auch nicht. Denn mit WinDirStat können Sie sich für jeden Datenträger anzeigen lassen, welche Dateitypen wieviel Speicherplatz belegen. Danach müssen Sie keine Ordner durchsuchen, sondern kehren einfach die Treppe von oben nach unten und löschen wenige große Dateien statt unzählige kleine.
Die exemplarisch gezeigte Analyse oben dokumentiert Datenträger unter anderem mit Dateien der Typen .iso (109,2 GB), .wpress (53,2 GB), .gz (47,5 GB), .img (32,1 GB) und .zip (28,8 GB), die im Regelfall schnell veralten und uninteressant werden, jedenfalls aber einfach und über WinDirStat mit wenigen Klicks auf einen externen Datenträge rausgelagert oder gelöscht werden können. Das Bereinigungspotential liegt in diesem Fall bei 270,8 GB, die ohne weiteres den Unterschied zwischen einer eingefrorenen und einer flüssig laufenden Windows-Version ausmachen können.
Die Nutzeroberfläche von WinDirStat erinnert an Windows XP und ist sehr übersichtlich. Bitte hier herunterladen und mit einem Doppelklick auf .msi-Datei installieren! Fragen zu WinDirStat schreiben Sie bitte unten in die Kommentare, wir antworten zeitnah.

