Zuletzt aktualisiert 9. Juli 2026
Der sogenannte Familiennachzug asylbegehrender Menschen ist in Deutschland im Jahr 2025 offiziell ausgesetzt worden. Dadurch entstand in der öffentlichen Wahrnehmung der Eindruck, Familienangehörige von Menschen, die in Deutschland einen asylrechtlichen Status haben, könnten nicht mehr so ohne weiteres in unser Land einreisen. Dem ist im wirklichen Leben aber nicht so.
Das hat ausgerechnet eine Veröffentlichung des gutmenschlichen „Mediendienst Integration“ in Berlin an den Tag befördert. Demnach wird im Jahr 2026 eine rekordverdächtige Zahl von Familiennachzüglern ein Aufenthaltsrecht in Deutschland erhalten, falls der Trend der ersten Jahreshälfte anhalten sollte.
Immer mehr Familiennachzug
Den Angaben zufolge wurden vom 1. Januar bis zum 24. Juni bereits 63.200 Visa zum Familiennachzug „abschließend bearbeitet“, was offenbar bedeutet: sie sind erteilt worden. Im Vorjahr waren es insgesamt 110.400. Die Zahl steigt also an statt zu sinken.
Der „Mediendienst Integration“ feiert diese Entwicklung mit einer bemerkenswerten Einschätzung zur Kriminalitätsentwicklung von Ausländern in Deutschland. Demnach steigt deren Neigung zum Gesetzesbruch, wenn ihnen die Möglichkeit verwehrt wird, nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Familienangehörigen ins deutsche Sozialsystem zu integrieren. O-Ton „Mediendienst Integration“, der die Kriminologin Prof. Gina Wollinger zitiert:
Teure Kriminalitäts-Prävention
„Personen, die einsam, sozial schlecht eingebunden oder frustriert sind, begehen wahrscheinlicher eine Straftat als Personen, die familiär und sozial gut eingebunden sind. Elterliche Erziehung zu erfahren oder selbst erzieherische Verantwortung zu übernehmen, senkt die Wahrscheinlichkeit für Kriminalität. Familien zu trennen, steigert daher tendenziell das Risiko für Straffälligkeit.“
Die Parole lautet also: Lasst sie alle rein und versorgt sie mit Geld, dann werden sie nicht mehr straffällig.
Finanziert wird der faktisch staatliche „Mediendienst Integration“ übrigens u.a. von der Freudenberg Stiftung, der Stiftung Mercator, der Robert Bosch Stiftung, der Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung, der hinlänglich bekannten Amadeu Antonio Stiftung sowie aus EU-Mittel (Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds 2021–2027). Zudem ist ihm eine Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration / Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus zugeflossen.
Da tut sich für die Zeit nach der nächsten politischen Wende ein drastisches Potential an Einsparmöglichkeiten auf.
