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Zuletzt aktualisiert 22. Januar 2026

Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos haben am 21. Januar 2026 US-Präsident Donald Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte eine Einigung über die Zukunft Grönlands erzielt, die wichtige geopolitische Implikationen für die Region und die internationale Zusammenarbeit mit sich bringt. Diese Einigung stellt einen Wendepunkt in den jüngsten Spannungen hinsichtlich Grönlands Status und seiner strategischen Bedeutung dar.


Details der Einigung

Keine Zusatz-Zölle und Deeskalation

Trump zog sein Druckmittel zurück, Zölle auf Importe aus acht europäischen Ländern zu erheben, um Grönland unter US-Kontrolle zu bringen. Seine Äußerungen hierzu hatten bereits für Unsicherheit auf den Finanzmärkten gesorgt. Der US-Präsident betonte, dass es nun einen Rahmen für eine Einigung gebe, die sowohl die Sicherheitsinteressen der USA als auch die Rohstoffressourcen Grönlands berücksichtige.

  • Trump erklärte, dass die Vereinbarung ein „ewiger Deal“ sei, der allen beteiligten Parteien zugutekommen würde. Er betonte, dass die Vereinbarung darauf abziele, Russland und China daran zu hindern, Einfluss in der Arktis zu gewinnen.
  • Rutte bestätigte, dass das Thema der grönländischen Souveränität in den Gesprächen nicht thematisiert wurde. Er betonte jedoch die Wichtigkeit der Selbstbestimmung der grönländischen Bevölkerung.

Geopolitische Strategien

Trump äußerte, dass er vorhabe, die NATO-Alliierten in der Arktis zu vereinen, um die Sicherheit in der Region zu stärken. Laut einem NATO-Sprecher planen sieben NATO-Partner zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass Russland und China keine wirtschaftlichen oder militärischen Standorte in Grönland errichten können. Dies wird als entscheidend für die Aufrechterhaltung der Stabilität und Sicherheit in der Region angesehen.


Reaktionen und Marktbewegungen

Die Rücknahme der Eskalation führte zu einem positiven Marktsignal, und der S&P 500 legte um 1,2 % zu, was auf das gestiegene Vertrauen der Investoren in die geopolitische Stabilität zurückzuführen ist. Trumps frühere aggressive Rhetorik hatte zuvor für große Verkaufsbewegungen gesorgt.

Künftige Verhandlungen

Trump beauftragte eine Gruppe von Beratern, darunter Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio, mit der weiteren Ausarbeitung der Einzelheiten der Vereinbarung und deren Implementation. Dänemarks Außenminister betonte, dass zukünftige Verhandlungen diplomatisch und respektvoll verlaufen sollten, um die Integrität und Souveränität Dänemarks zu wahren.


Klar ist: Die USA werden ihre militärische Präsenz in Grönland ausbauen und hierfür auch Souveränität auf der Insel haben. US-Firmen erhalten das Recht, die Rohstoffe Grönlands abzubauen. Grönländer und Dänen erhalten einen Teil der wirtschaftlichen Erträge dieses Rohstoff-Abbaus. Grönland verbleibt staatlich bei Dänemark.

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