Zuletzt aktualisiert 30. August 2025
Probleme beim Zahlungsdienstleister PayPal sorgen für Verunsicherung. Und rufen Betrüger auf den Plan. Was Kunden nun beachten sollten.
Medien zufolge haben mehrere Banken am Montag PayPal-Zahlungen in Milliardenhöhe blockiert, nachdem bei dem Zahlungsdienstleister offenbar Sicherheitssysteme ausgefallen waren, die eigentlich betrügerische Zahlungen herausfiltern sollen. Zuvor waren den Geldhäusern demnach eine Vielzahl verdächtiger Lastschriften aufgefallen. PayPal selbst informiert auf seiner Internetseite darüber, dass es am Wochenende zu einer vorübergehenden Serviceunterbrechung gekommen sei.
Das Problem sei aber behoben. Der zeitweise Stopp von Zahlungen kann dazu führen, dass sich Transaktionen verzögern oder gar nicht ausgeführt werden. In aller Regel würden die Überweisungen in den kommenden Tagen nachgeholt werden. Verbraucherschützer empfehlen Nutzern, in den nächsten Tagen regelmäßig einen Blick auf ihr Konto zu werfen. So lasse sich auch schnell erkennen, ob es fehlerhafte Abbuchungen gebe.
Obacht ist indes geboten, wenn Nutzer eine E-Mail bekommen, die sie zur Angabe ihrer Zugangsdaten auffordert. Dies ist nach Angaben der Verbraucherzentralen ein klassisches Merkmal für eine betrügerische Phishing-Mail. Die aktuelle Unsicherheit nutzen Kriminelle demnach gezielt aus.
So habe es in den vergangenen Tagen bereits Massen-Mails gegeben, die angeblich von PayPal stammen und mit der aktuellen Störung begründet werden. Echte E-Mails von PayPal, die über fehlgeschlagene Transaktionen informieren, lassen sich laut Verbraucherzentrale daran erkennen, dass sie von der Adresse service-aet-paypal.de stammen.