Symbolbild zur Ölförderung. Urheber: TebNad | shutterstock.com

Zuletzt aktualisiert 2. Januar 2026

Haben Sie schon gute Vorsätze für 2026 gefasst? Wie wäre es mit Energie sparen? Immerhin glauben wir seit 1972 zu wissen, dass der Welt das Öl ausgeht. Da könnte doch ein sparsamer Umgang mit diesem und anderen Rohstoffen geboten sein, oder etwa nicht?

Tatsächlich veröffentlichte der „Club of Rome“ – eine medial umfassend gepuschte Denkfabrik der 68er – im Jahr 1972 eine viele tausend Seiten starke und umfassend öffentlich hochgelobte Studie über „Die Grenzen des Wachstums“, die sich mit der Endlichkeit der globalen Rohölvorräte befasste. Die wurden anhand hochwisssenschaftlicher, also unangreifbarer Berechnungen auf rund 455 Milliarden Barrel geschätzt. Das war einerseits ganz schön viel und klang in den Ohren der meisten Europäer und vieler US-Amerikaner realistisch. Aber die Menge war endlich und eine Kalkulation über den Moment der Erschöpfung der weltweit verfügbaren Ölvorräte möglich: Bei gleichbleibendem Verbrauch wäre 1994 Schluss gewesen.

Der Verbrauch blieb nicht gleich. Er stieg weiter an und war 2006 bereits doppelt so hoch wie 1968.

Und was war 1994? – Da war in Sachen Ölförderung nichts Besonderes. Die lief weiter wie eh und je und stieg parallel zum Verbrauch.

Wie kann das sein? – Hier und da versiegte mal ein Ölfeld. Nach einigen Jahren ließ es sich dann in vielen Fällen unerwartet wieder anzapfen. Und immer wieder wurden und werden neue Vorräte im Erdmantel entdeckt. Prognosen über die jetzt noch förderbare Gesamtmenge des Rohöls sind vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen aus den Massenmedien einfach so verschwunden.

Also musste, wenn uns das Öl schon nicht ausgeht, die Geschichte mit dem CO2 her. Der Weltuntergang kann nicht einfach abgesagt werden. Er wird immer wieder mit wechselnden Argumenten um 20 oder 30 Jahre verschoben.

Ich habe mir für 2026 übrigens nicht vorgenommen, Energie zu sparen. Bei mir läuft das warme Wasser unter der Dusche so lange ich will. Ich lüfte bei voll aufgedrehter Heizung. Und mein Auto spart Zeit, aber keinen Sprit. – Die Welt um mich herum mag trotzdem und seit Jahrzehnten schon einfach nicht untergehen!

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