Zuletzt aktualisiert 25. März 2026

Für Windows 11 wird viel unnötige Software angeboten. Generell gilt: Ihr Betriebssystem läuft umso schneller und stabiler, je weniger überflüssige Programme Sie installieren (und womöglich sogar bezahlen). Manches, was unter Windows XP und Windows 7 noch unverzichtbar war, benötigen Sie mittlerweile nicht mehr.

Es fängt an bei zusätzlicher Virenschutz-Software. Wichtig ist, dass Sie den Microsoft Defender aktiviert haben. Und nicht auf die Links und Anhänge von eMails aus unbekannten Quellen klicken.

Ein weites Feld ist Assistenzsoftware für angeschlossene Hardware. Drucker, Bildschirm, Scanner: Dafür muss der passende Treiber installiert sein, aber nicht mehr. Zusätzliche Software der Hersteller dieser Geräte bietet selten einen greifbaren Mehrwert, kann aber Ihr System erheblich stören.

Noch schlimmer ist häufig die Firmware von Geräteherstellern wie HP, Dell, Fujitsu, Lenovo, usw. Die unterhält immer wieder unnötige Datenverbindungen und beansprucht Kapazitäten, ohne Ihnen irgendeinen Vorteil zu bieten.

Gesteigert wird dieses Debakel durch Treiber-Updater, Optimierer, Booster, Cleaner. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind überflüssig, mischen sich in Ihr System ein und wirken belastend. Bei der Neueinrichtung eines Gerätes ist manchmal die kostenfreie Open-Source-Software Snappy Driver Installer wichtig. Alles andere schadet mehr als es nützt.

Plugins und Erweiterungen für den Browser sind zum Teil für bestimmte Funktionen nützlich, zum Teil aber auch nicht. YouTube-Videos z.B. können Sie, falls es gut läuft, eine Zeit lang mit einem Werbe-Blocker flüssig anschauen. Dann aber drosselt YouTube die Videos in Ihrem Browser oder lässt sie gleich ganz einfrieren, denn ein Werbe-Blocker unterläuft das Geschäftsmodell der Video-Plattform. Generell sollten Sie Browser-Erweiterungen nur installieren, wenn Sie genau wissen, was sie bewirken und dass der Entwickler seriös ist.

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