Zuletzt aktualisiert 4. Januar 2026
Am 3. Januar 2026 kam es in Berlin Steglitz-Zehlendorf zu einem massiven Stromausfall, der etwa 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe betraf. Der Vorfall wurde durch einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über den Teltowkanal ausgelöst, der mehrere wichtige Kabel des Stromnetzes beschädigte. Der Netzbetreiber, Stromnetz Berlin, meldete, dass die Reparaturen aufgrund der Schwere der Schäden außergewöhnlich lange dauern würden, die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung sei frühestens zu erwarten bis Donnerstag, dem 8. Januar 2026.
Bekennerschreiben der Vulkangruppe
Die linksextreme Vulkangruppe, die sich zu dem Anschlag bekannten hat, veröffentlichte ein Bekennerschreiben mit dem provokanten Titel „Den Herrschenden den Saft abdrehen“. In diesem Schreiben bezeichnete die Gruppe den Anschlag als „gemeinwohlorientierte Aktion“ und rechtfertigte ihn als Teil eines Kampfes gegen die fossile Energiewirtschaft. Es wurde betont, dass der Stromausfall nicht das primäre Ziel war, sondern eine Warnung an die Verantwortlichen der fossilen Energieversorgung.
Die Vulkangruppe erklärte in ihrem Schreiben, sie hätten das Gaskraftwerk in Lichterfelde sabotiert.
Sie entschuldigten sich bei den weniger wohlhabenden Menschen, betonten jedoch, dass ihr Mitgefühl für die Besitzer von Villen in den betroffenen Stadtteilen gering sei. Die Aktion sei ein Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität zum Schutz des Lebens und der Erde.
Auswirkungen und Reaktionen
Die Auswirkungen des Anschlags waren enorm: Zehntausende Menschen mussten Kälte und Dunkelheit ertragen, während Notunterkünfte eingerichtet wurden. Berlins Innensenatorin Iris Spranger kündigte die Unterstützung der Bundeswehr an, um den Betroffenen mit warmen Getränken und Nahrung zu helfen.
Die Berliner Polizei und der Staatsschutz haben die Ermittlungen aufgenommen und das Bekennerschreiben als glaubwürdig eingestuft. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner bezeichnete die Täter als „offenkundig Linksextremisten“.
Zahlreiche Bewohner suchten Zuflucht bei Freunden oder in Notunterkünften, während die Stadt mit der Notlage kämpft. Der Vorfall wirft ernste Fragen über die Sicherheit der städtischen Infrastruktur und die Motivation der Vulkangruppe auf.
Radikalisierung der linken Klima-Szene
Der Brandanschlag in Berlin Steglitz-Zehlendorf und das Bekennerschreiben der Vulkangruppe belegen die Radikalisierung in der politischen Diskussion um die Energiewende und die Zukunft der fossilen Brennstoffe. Selbsternannte Klima-Aktivisten greifen zur Gewalt und entlarven sich als Variante des linken politischen Terrorismus. Ein Erfolg der Reparaturarbeiten und die Rückkehr zur Normalität lassen auf sich warten.

