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Zuletzt aktualisiert 15. Januar 2026

Vom 21. bis 23. Januar 2026 wird der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, am Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Schweiz, teilnehmen. Organisatoren des Forums haben bestätigt, dass Trump eine rekordgroße US-Delegation anführen wird, die sich aus mindestens fünf Kabinettsmitgliedern und weiteren hochrangigen Beamten zusammensetzt.

Teilnehmer und Agenda

Insgesamt werden rund 3.000 Personen aus über 130 Ländern, darunter 64 Staats- und Regierungschefs, bei dem Forum erwartet. Dies schließt sechs der sieben G7-Führer ein, darunter Trump sowie prominente internationale Persönlichkeiten wie den Präsidenten der Ukraine, Volodymyr Zelensky, und den syrischen Präsidenten, Ahmad al-Sharaa.

Die Delegation der USA wird unter anderem folgende Mitglieder umfassen:

  • Marco Rubio, Außenminister
  • Scott Bessent, Schatzminister
  • Howard Lutnick, Handelsminister
  • Jamieson Greer, US-Handelsbeauftragter
  • Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn und Berater

Der Fokus des WEF 2026 liegt auf globalen Herausforderungen wie dem Konflikt in der Ukraine, Fragen des Handels, der Sicherheit und dem geopolitischen Wettbewerb.

Geopolitische Hintergründe

Trumps Rückkehr in das Forum kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die geopolitischen Spannungen seit 1945 als besonders komplex betrachtet werden. Er wird erwartet, um seine „America First“-Politik zu thematisieren, die in Verbindung mit seiner offensiven Außenpolitik Bedenken sowohl bei Verbündeten als auch bei Gegnern ausgelöst hat. Besonders kontroverse Themen wie Handelszölle, militärische Interventionen und die Übernahme von Grönland könnten zur Sprache kommen.

WEF-Präsident Borge Brende hat betont, dass der Dialog zwischen den Nationen und Führern in dieser Zeit von essenzieller Bedeutung sei. Kritikern zufolge wird das WEF oft als Plattform für die weltweite Elite eingestuft, die auf Kosten der weniger Begünstigten Geschäfte macht.

WEF im Wandel?

Das WEF 2026 wird das erste sein, das nicht mehr von Klaus Schwab, dem Gründer des Forums, geleitet wird, der im vergangenen Jahr zurückgetreten ist. Seine Nachfolger sind die Interims-Co-Chairs Larry Fink von BlackRock und Andre Hoffmann von Roche.

Die Veranstaltung beginnt mit der Aufforderung, dass „Dialog keine Option, sondern eine Notwendigkeit“ ist. Trotz der Bedenken beanspruchen die Veranstalter für sich, innovative Lösungen für die drängenden Herausforderungen der Welt zu suchen.

 

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