Zuletzt aktualisiert 17. Januar 2026
Eines muss man dem Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak aus Berlin-Neukölln (Fraktion Die Linke) lassen: Er plaudert frisch von der Leber weg und betreibt eine sehr passable Interessenvertretung für seine arabischen Landsleute im deutschen Parlament. Das wurde auch am 14. Januar bei einer Debatte über den Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin Steglitz-Zehlendorf deutlich.
Dabei kritisierte er (ab Minute 25:35) gut fünf Minuten lang spitzzüngig die politischen Verhältnisse in der deutschen Hauptstadt, und nichts von dem, was er da sagte, war wirklich falsch. Manches mag Ansichtssache sein. Interessant aber war, was er nicht sagte: Und zwar, dass es sich um einen Anschlag aus jenem linksextremen politischen Milieu handelte, dem auch Teile seiner eigenen Partei angehören.
Auf eine diesbezügliche Zwischenfrage des Abgeordneten Reinhard Brandl (CSU) hin sprudelt es aus ihm heraus: „Vallah ehrenlos dieser Anschlag. Deshalb habe ich ihn auch klar verurteilt. Rentnerinnen, Kranke, Pflegebedürftige, Familien mit Kindern bei eisiger Kälte ohne Strom. Haram, was sonst?“ Das uns seine folgenden Äußerungen muss man gesehen und gehört haben, hier ab Minute 31:22:

