Zuletzt aktualisiert 22. Januar 2026
Immer öfter verschwinden in Deutschland Asylbewerber vom Radar der Behörden. Sie werden in einer Einrichtung untergebracht, aber selbstverständlich nicht eingesperrt. Sie stellen einen Asylantrag. Und von einem Tag auf den nächsten kehren sie nicht mehr in ihre Unterkunft zurück. Das berichtet die „Welt“ hinter der Bezahlschranke.
Die Asyllobby betont wortreich, das Problem sei keines und es sei folgerichtig auch nicht nötig, nach untergetauchten Asylbewerbern zu suchen. Annika Kristeit vom „Flüchtlingsrat“ erläutert: „Dass sich Menschen nicht abmelden, hat in den meisten Fällen nichts mit bösen Absichten zu tun, sondern lediglich mit einem fehlenden Bewusstsein für die deutschen bürokratischen Strukturen. Das kommt immer wieder vor und ist ganz normal. Es ist kein Grund zur Sorge.“
Auf gar keinen Fall seien untergetauchte Asylbewerber ein Sicherheitsrisiko, betont Kristeit gegenüber dem SWR: „Das ist falsch und die Übernahme eines rassistischen Diskurses, den wir von uns weisen und stark kritisieren.“ Da hört man Atze Schröder heraus: „Ja nee, is klar …“
Asylbewerber, die untertauchen, verzichten auf ein Dach über dem Kopf und auf eine Grundversorgung einschließlich Taschengeld. Das werden sie im Regelfall nur tun, wenn sie es woanders besser haben. In der Prostitution zum Beispiel. In der Schwarzarbeit. In einem Clanverband und in der organisierten Kriminalität. Kein Grund zur Sorge?
Wer so argumentiert, hilft mit, Deutschland unsicherer zu machen. Dabei fällt es schwer, den Vertretern der „Flüchtlingsräte“ ihre Naivität abzunehmen. Untergetauchte Asylbewerber und die von einem Teil dieser Menschen ausgehenden Risiken für die Allgemeinheit sind ein weiteres Argument für sichere Grenzen und für ein Ende des aktuellen Asylchaos!

