Corona: Die Pandemie ist nicht mehr aufzuhalten

Corona: Die Pandemie ist nicht mehr aufzuhalten

Schulen und Kitas schließen, Veranstaltungen jeder Art und Größe werden abgesagt, das Wirtschaftsleben erlahmt. Spätestens jetzt kommt niemand mehr an Corona vorbei. Bei den staatlichen Maßnahmen geht es nicht darum, die Ausbreitung der Epidemie aufzuhalten. Sondern nur noch darum, sie zu verlangsamen, um dem Gesundheitssystem mehr Zeit für die Behandlung jener Minderheit unter den Corona-Infizierten zu geben, die in ein Krankenhaus aufgenommen werden müssen und deren Leben möglicherweise in Gefahr ist. Zeit spart Menschenleben.

Was jeder einzelne tun kann, um die Wahrscheinlichkeit, selbst zu erkranken, kleiner werden zu lassen, hatten wir bereits erläutert.

Der Volkswirt und Journalist Torsten Kleinz hat den Unterschied zwischen Corona und der altbekannten Grippe auf den Punkt gebracht: „Zwar sind die Symptome und Ansteckungsarten ähnlich wie bei der Grippe. Ein zentraler Unterschied ist jedoch: Wir haben gegen das neue Coronavirus keine Impfstoffe, keine getesteten Medikamente und keine Grundimmunität in großen Teilen der Bevölkerung. Auch wenn die meisten Patienten die COVID-19-Erkrankung schließlich überstehen, so ist doch ein erheblicher Anteil von ihnen auf langwierige und intensive medizinische Versorgung angewiesen. Laut WHO muss einer von fünf Patienten im Krankenhaus versorgt werden. Viele brauchen künstliche Beatmung.“

Erst, wenn 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung mit Corona infiziert sind, ist das Verbreitungspotential der Krankheit erschöpft, siehe hier. Klar ist also: Der größere Teil des Problems liegt erst noch vor uns.

Die wirtschaftlichen Folgen von Corona werden – auch das steht bereits fest – katastrophal sein. Dazu hat der Börsenfachmann und Wirtschaftsjournalist Dirk Müller alles Wesentliche gesagt: „Hier kommt ein wirklicher Tsunami auf uns zu.“ Die ganze Welt steht vor der Rezession:

Die meisten Menschen, die sich mit Corona infizieren, werden es kaum bemerken. Solange der Virus nur die oberen Atemwege befällt und nicht die Lunge entzündet, bleibt es bei den klassischen Symptomen einer Erkältung. Für fast jeden von uns gilt deshalb:

Wir werden Corona überleben!

Der Internist und Lungenarzt Wolfgang Wodarg hat häufig gestellte Fragen hierzu beantwortet:


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