Gas geben in Deutschland: Führerscheinprüfungen auf Arabisch

Gas geben in Deutschland: Führerscheinprüfungen auf Arabisch

Immer mehr Araber legen die theoretische Führerscheinprüfung in ihrer Muttersprache ab. Möglich ist das seit Oktober 2016 – als Folge der Grenzöffnung von 2015. Die Maßnahme soll Menschen ohne oder mit geringen deutschen Sprachkenntnissen zu einer Fahrerlaubnis verhelfen. Seither fällt für Menschen arabischer Herkunft in Deutschland ein weiterer Grund weg, Deutsch zu lernen. Dafür sinkt ihr Anteil in der Gruppe derer, die bei der Prüfung durchfallen.

Arabisch stand 2018 mit 150.000 Prüfungen (8,3 Prozent) an der Spitze bei den Fremdsprachen und behauptete diesen Platz 2019 mit 132.000 Prüfungen (7,3 Prozent). Das ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion, wie die „Junge Freiheit“ berichtet. Auf Platz zwei der Fremdsprachen stand 2019 Englisch (33.750 Fälle, 1,9 Prozent) und Türkisch (28.700, 1,6 Prozent). Deutsch war Platz eins (1,5 Millionen Prüfungen, 85 Prozent).

Für viele junge Menschen ist der Führerschein ein wichtiges Ziel im Leben. Für sie fällt seit Oktober 2016 ein durchaus bedeutendes Motiv weg, die deutsche Sprache zu erlernen. Die Politik gibt damit offenbar das Ziel der Integration von Ausländern durch Spracherwerb auf.

Neben vielen Nachteilen hat dieser Paradigmenwechsel auch etwas Gutes: Die staatlich geförderte sprachliche Abschottung arabischer und türkischer Zuwanderer könnte längerfristig die Rückkehrbereitschaft vieler Zuwanderer fördern. Wirksam wird dieser Effekt allerdings erst, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen ändern und Deutschland integrationsunwilligen Ausländern nahelegt, ihre Zukunft dort zu suchen, wo sie sich in der Landessprache mitteilen können.

Die Landessprache in Deutschland aber ist und bleibt Deutsch!

Foto: CC-Lizenz, FG

 

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