Hamburg: Gewalt gegen Demo-Teilnehmer

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In Hamburg finden seit Februar jeden Montag Demonstrationen unter dem Motto „Merkel muss weg“ statt. Bis zu 300 Personen nehmen daran teil. Gewaltbereite Linksextremisten versuchten wiederholt, die Veranstaltung zu stören und die Teilnehmer zu attackieren. Bis zu tausend Polizisten sind notwendig, um die Teilnehmer der Anti-Merkel-Demonstrationen vor der linken Gewalt zu schützen.

Am 19. März eskalierte offenbar die linke Gewalt. Zwei vermummte, mutmaßliche Linksextremisten, fielen nach Ende der Veranstaltung über einen von deren Teilnehmern her, als dieser gerade die U-Bahn-Station Stephansplatz verließ. Sie attackierten den 37-Jährigen mit Faustschlägen, der daraufhin in die Knie ging. Danach trat ihm einer der beiden Angreifer ins Gesicht, woraufhin das Opfer bewusstlos liegenblieb. Selbst danach wurde ihm noch ein weiterer Tritt verpasst.

Passanten, die dazwischengingen, wurden verbal bedroht. Das Opfer erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Zeugen beobachteten, dass sich die beiden Täter vor der Tat kurz zunickten, die Kapuzen ins Gesicht zogen und dem Demonstranten hinterherliefen.

Die Polizei veröffentlichte auf ihrer Internetseite Beschreibungen der beiden Täter, die wir hier wiedergeben:

Täter 1 (bedrohte die Passanten): Männlich, 25 bis 28 Jahre alt, circa 180 cm groß, deutsches Erscheinungsbild, akzentfrei deutschsprachig, dunkle, kurze Haare (gegelt), dunkler Drei-Tage-Bart (eventuell auch etwas länger), dunkle, gesteppte Kapuzenjacke.

Täter 2 (trat dem Geschädigten ins Gesicht): Männlich, 20 bis 30 Jahre, circa 200 cm groß, deutsches Erscheinungsbild, blonde Haare, dunkle Jacke, weiße Sneakers.

Personen, die Hinweise zu den Tätern geben können, bittet die Polizei, sich unter der Nummer 040 428 656 789 zu melden.

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