NOTLANDUNG auf MALLE: Nach vorgetäuschtem Notfall fliehen Passagiere

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Zuletzt aktualisiert 6. November 2021

Der Flughafen von Palma de Mallorca hat am Freitagabend wegen Menschen auf der Rollbahn alle Starts und Landungen knapp vier Stunden lang ausgesetzt. Nach einer Zwischenlandung wegen eines vermeintlichen medizinischen Notfalls waren rund 20 Passagiere auf die Landebahn gerannt, wie die Flughafenverwaltung mitteilte.  Laut einem Bericht der Tageszeitung „El País“ prüfen die Ermittler, ob es sich um einen gezielten Versuch der illegalen Einreise nach Spanien handelte.

Zwei Menschen wurden nach Polizeiangaben festgenommen. Einer der Passagiere hatte auf dem Flug von Marokko in die Türkei über Unwohlsein geklagt. Daraufhin wurde die Maschine nach Palma de Mallorca auf der spanischen Ferieninsel umgeleitet. Im Krankenhaus stellten die Ärzte fest, dass ihm nichts fehlt. Die Polizei nahm ihn laut „El País“ wegen des Verdachts der „Beihilfe zur illegalen Einwanderung“ fest. Laut dem Zeitungsbericht wurden insgesamt sechs Menschen in Gewahrsam genommen. 13 Flüge mit dem Ziel Palma mussten wegen des Zwischenfalls nach Angaben der Flughafenverwaltung umgeleitet werden, 16 abfliegende Maschinen hatten erhebliche Verspätungen. Der Flughafen wurde erst gegen Mitternacht wieder geöffnet.

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