Minneapolis: Fakenews provozieren Tote und Bürgerkrieg

Minneapolis: Fakenews provozieren Tote und Bürgerkrieg

Foto: Plünderungen in Minneapolis

Nein, der 46-jährige schwarze US-Amerikaner George Floyd ist laut Obduktionsbericht nicht erstickt, als ihn weiße Polizisten minutenlang auf den Boden drückten. Die Bilder wirkten verstörend und warfen ein schlechtes Licht auf die amerikanische Polizei. Und die Fakenews der Massenmedien klangen zunächst plausibel: Es schien, als sei der ruppige Umgang der Polizisten mit dem Afroamerikaner, dem vorgeworfen worden war, Waren mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben, für dessen Tod ursächlich gewesen.

Aber dem war laut Obduktionsergebnis nicht so. Floyd stand offenbar bei seiner Festnahme unter Drogeneinfluss und starb an Herz-Kreislauf-Versagen.

Diese Nachricht kommt für zwei Menschen zu spät: In Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien erschossen „Demonstranten“ einen Polizisten. Sie plünderten zudem und verwüsteten Geschäfte. In Detroit starb ein 19-jähriger Demonstrant durch Schüsse aus einem fahrenden Geländewagen. Ein bislang unbekannter Täter hatte wahllos in die Menge gefeuert.

Die Angehörigen von George Floyd wollen das Obduktionsergebnis nicht akzeptieren und eine zweite Obduktion durchsetzen. Die Ausschreitungen scheinen sich unterdessen zu verselbständigen. So wurde das Hauptquartier von CNN in Atlanta von Afroamerikanern verwüstet, obwohl der Sender stets wohlwollend über deren Randale in anderen Landesteilen berichtet hatte.

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